Das heißt „guten Tag“ . Anfang September haben wir einen Super – Urlaub in Polen verbracht. Zuerst haben wir in Stettin übernachtet und dort das gute polnische Frühstück kennengelernt. So gestärkt konnten wir uns auf eine ausführliche Stadtbegehung mit Kirchturmbesteigung und Besuch der Hakenterrasse begeben. Nach einer weiteren Stärkung sind wir durch die grünen Parks der Stadt gelaufen. Das war für uns „Landeier“ dann auch Stadt genug und wir sind zum Slowinski Nationalpark weiter an die Ostsee gefahren.
Auch in der dortigen Unterkunft wurde ein üppiges Frühstück serviert, das uns für unsere vielen Aktivitäten zu Fuß oder mit dem Rad und nur selten mit dem Auto ausreichend mit Kalorien versorgt hat. Das Essen war lecker, die Leute sehr freundlich und das Wetter genau richtig für das Waldgebiet mit seinem beeindruckendem Strand und den großen Dünen. Da wir außerhalb der Ferien unterwegs sein konnten, gab es keine Menschenmassen – nur ganz viel Natur!
Wieder haben wir einen August mit zahlreichen Besuchern an den Wochenenden verbracht. Hier gab es auch stets einen Grund zum Feiern und bei der Hitze konnte man es auf und in der Fulda gut aushalten. Nur die letzten Tage waren etwas kühler und daher kommt hier unser bewährtes Rezept für eine schnelle Suppe.
Öl und Margarine in einem Topf erhitzen und das Hackfleisch darin kräftig anbraten! Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Aus dem Topf nehmen und zur Seite stellen.
Inzwischen Porree putzen und in Ringe schneiden. Die Zwiebel schälen und in Würfel schneiden.
Lauch und Zwiebel im Bratfett etwa zwei Minuten anbraten, bis der Lauch beginnt, glasig zu werden.
Mit Mehl bestäuben, das Gemüsebrühpulver hinzugeben und mit Wasser ablöschen! Fünf Minuten köcheln lassen. Schmelzkäse und Crème faîche einrühren, das Hackfleisch zufügen. Alles kurz aufkochen lassen, eventuell noch mit etwas Wasser verdünnen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Wer es pikanter mag, kann auch eine Chilischote mit dem Lauch anbraten. Ansonsten ist dies eine schnelle, herzhafte Suppe auch für viele Gäste. Diese Mengen sind für sechs Esser gedacht. Anschließend gibt es einen dunklen Schokoladenpudding oder ein Eis.
Nachdem es am Wochenende endlich mehrmals ordentlich geregnet hat, sind alle Regenfässer wieder wohl gefüllt und man kann sehen, wie Gras und Blätter wachsen.
Natürlich gibt es auch in diesem Monat wieder leckeren Kuchen wie den Mohnkuchen mit Käsedecke. Dieser Mürbeteig lässt sich für viele weitere kleine Kuchen einsetzen:
Eine kleine Springform herrichten, den Boden mit Backpapier bedecken, den Ring aufsetzen und das überstehende Papier abschneiden. Es reicht noch für eine weitere kleine Form. Den Rand einfetten.
Da es sich hier nur um eine kleine Menge Teig handelt, können Puderzucker, Butter, Salz und das Vanillemark mit den Knethaken des Handrührers vermengt werden.
Das Eigelbhinzufügen und unterrühren.
Das Mehl unterkneten bis der Teig glatt ist.
Diesen Teig in die vorbereitete Form drücken und mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
Inzwischen die Milch mit dem Puderzucker erhitzen, den Grieß hinzufügen und wenige Minuten bei geringer Hitze quellen lassen.
Anschließend den Mohnback hinzugeben, noch einmal aufkochen und dann abkühlen lassen.
Nach ca. einer Stunde den Backofen auf 165°C Umluft anheizen.
Die Eiweiße unterrühren und auf den Mürbeteig füllen bis zu zwei Zentimetern unterm Rand. Falls Mohn übrig bleibt, diesen Rest für Mohnschnecken aufheben.
Rund 30 Minuten backen lassen.
Alle Zutaten mit dem Schneebesen oder den Quirlen vermengen.
Den Kuchen aus dem Ofen holen, den Backofen auf Unterhitze einstellen.
Die Quarkmasse gleichmäßig auf den Kuchen streichen.
Den Kuchen für weitere 20 Minuten auf der unteren Schiene backen.
Stäbchenprobe für die Quarkschicht machen,eventuell den Ofen ausschalten und den Kuchen noch fünf Minuten im Ofen stehen lassen.
Dann erst zum Auskühlen herausholen.
Guten Appetit!
Wer mag, kann noch Rosinen, Apfelstücke oder Cranberries in die Mohnmasse geben. Für die Kuchenvielfalt könnte man gleichzeitig noch einen kleinen Käsekuchen mit Rhabarber oder einen Minizupfkuchen im Backofen herstellen und Reste der Füllung lassen sich für Hefeteilchen verwenden.