Noch ein Klassiker – Tiramisu

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Solange es draußen noch etwas kühl ist, essen wir gerne Tramisu mit frischen Eiern und Mascarpone. Da die industriell gefertigten Biskuitstäbchen eher langweilig schmecken, benutzen wir seit Jahren getrocknete Rührkuchenreste – am liebsten vom Marmorkuchen.

  • Den Kuchen in der Form verteilen und mit der Kaffee- Rum- Mischung übergießen, überprüfen, ob der Kuchen schon alles aufgesaugt hat und eventuell mit etwas Kaffee verlängern.
  • Eiweiße mit Salz steif schlagen und in den Kühlschrank stellen.
  • Eigelbe mit dem Puderzucker schaumig rühren, dann Mascarpone und Quark unterrühren, testen, ob eventuell etwas Vanillearoma fehlt – kommt aber auf den Kuchen drauf an.
  • Eiweiße unterheben und die Masse auf den Kuchen verteilen.
  • Jetzt nur noch den Kakao mit einem Sieb gleichmäßig über den Nachtisch verteilen, die Ränder abwischen, mit Folie abgedecken, in den Kühlschrank stellen und durchziehen lassen.

Guten Appetit!

Vielen Dank an dieser Stelle für die Fotos aus dem hohen Norden!

Im Sommer lassen wir oft die Eier und den Kaffee weg, stattdessen benutzen wir Quark mit 40 % Fett. Den Kuchen ersetzen wir durch frische oder auch TK- Früchte. Als Deko- und Geschmackstopping gehen klein gekrümmelte Vollkornkekse oder Cantuccini. Alles nach den eigenen Vorlieben ist möglich.

Eßbar und doch etwas exotisch

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Rosenblüten sehen nicht nur gut aus, einige duften und schmecken sogar.

Für alle Rezepte sind die duftenden Exemplare kurz nach dem Aufblühen genau das Richtige. Wenn die Blüten vom Morgentau getrocknet sind, kann das Sammeln beginnen.

Ich habe hier ein Potpourrie geerntet und trage die Rosen in die Küche, um sie dort auf einem hellen Tuch auszubreiten und so die Krabbeltiere aus den Blumen zu locken.

Anschließend zupfe ich die Blätter in kleinen Gruppen aus der Blüte und schneide die weißen Ansätze ab, die bitter schmecken. Dann breite ich die Blütenblätter nach Farben getrennt wieder auf einem Geschirrtuch aus. Zuerst bereite ich den Rosenzucker.

Jetzt geht’s ans Abwiegen. Bereits zehn Gramm mit rund Gramm Zucker vermischt reichen für die Zubereitung von Rosenzucker aus: Dazu die Blüten mit der Schere oder einem Messer in schmale Streifen schneiden und mit dem Zucker mischen. In eine flache Auflaufform geben und bei 50 C°  etwa vier Stunden im Backofen trocknen lassen. Wenn der Zucker durch die Restfeuchtigkeit verklebt ist, alles (nach und nah) in den Mörser geben und zerdrücken. Jetzt duftet es schon sehr lieblich. Wenn  der Rosenzucker ganz getrocknet ist, kommt er in kleine Gläser und macht sich gut auf Kuchenglasur, in der Schlagsahne oder im Schwarztee.

Aus 50 g Rosenblättern und 100 g grobem Salz wird das Rosensalz zubereitet:

Hierfür kommen die vorbereiteten Blütenblätter zusammen mit dem Salz in einen Mixer und werden kurz zerkleinert. Anschließend in Gläser abfüllen. Passt zu Fleisch und wird für die herzhafte Rosenbutter gebraucht, die ich das nächste Mal vorstellen werde. Wer möchte, kann auch etwas Thymian hinzufügen. Und nur ungespritzte Rosenblüten verwenden!

Immer noch eisige Zeiten und Lust auf Crêpes

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Da sich sonnige, frühlingshafte Tage mit eisiger Kälte ständig abwechseln, verbringen wir unsere Tage immer noch mit kräftigem Heizen.

Die Spaziergänge an kalten Tagen zeigen besondere Naturschönheiten wie die langen Eisnasen an Bächen und Rinnsalen.

Mittwochs essen wir gerne ein süßes Hauptgericht, oft mit einer kleinen Gemüsesuppe als Vorspeise. Nachdem wir sehr häufig im vergangenen Jahr Waffeln zubereitet haben, rückt jetzt wieder die Lust auf Crêpes in den Vordergrund.

  • Zunächst Eier und Milch mit der Prise Salz kräftig mit einem Schneebesen verquirlen
  • Dann Mehl und Backpulver hinzufügen und zu einem glatten Teig verrühren
  • mindestens drei Esslöffel  neutrales Speiseöl unterrühren und eine halbe Stunde oder länger alles zusammen quellen lassen

  • Einen Schluck Sprudel unterrühren, so dass der Teig mehr vom Schneebesen tropft als dass er reißt. Inzwischen eine Pfanne ( beschichtet oder Edelstahl funktioniert gleich gut)erhitzen und einen Esslöffel Öl in die Pfanne geben.

  • eine kleine Menge Teig in die Pfanne geben, mit dem Crêpesspachtel flach verteilen und die Hitze stark reduzieren. Sobald die Ränder fest werden und die Crêpe in der Pfanne am Stück bewegt werden kann, das Teil wenden und genauso schnell die zweite Seite backen. Mit geringer Hitze und jeweils einem Esslöffel Öl den restlichen Teig verbacken. Die  flachen Pfannkuchen zu Vierteln legen und im auf etwa 70°C vorgeheizten Backofen warmhalten.

  • Nebenbei rote Grütze oder heiße Sauerkirschen vorbereiten, Ahornsirup und Zimtzucker, sowie Vanilleeis bereitstellen.

Schmeckt mit nur einem Esslöffel Zucker im Teig aber auch sehr gut mit herzhaftem Belag wie Käse, gebratenen Pilzen, Schinken oder Spinat.