Noch mehr schnelle Weihnachtsplätzchen

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Herrlich mürbe und fast so schnell gebacken wie sie auch gegessen sind, ist diese Variante der finnischen Nussplätzchen, die in hr1- DOLCE VITA vorgestellt wurde:

  • 200 g Butter
  • 100 g Zucker
  • Eine ordentliche Prise Vanillemark
  • 1 Eigelb
  • 200 g Haselnüsse
  • 220 g Mehl
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Eiweiß mit etwas Salz aufgeschlagen
  • 150 g Puderzucker

Die wenigen Zutaten am besten am Vortag verkneten (lassen) und über Nacht kühl stellen.

Den Backofen anheizen auf ca. 175° C und den Teig zu einem Rechteck zwischen zwei Blatt Backpapier ausrollen, etwa einen knappen Zentimeter hoch.

Inzwischen den Eischnee aufschlagen und den Puderzucker hineinrühren. Mit einem Spachtel die fertige Masse auf das Rechteck geben und rund fünf Minuten antrocknen lassen.

Dann in Stäbchen  schneiden und auf Backpapier setzen.

Im Backofen 8 – 9 Minuten backen lassen. Abkühlen lassen und schon sind die Plätzchen bereit für den bunten Teller oder die Dose.

 

Klassiker aus der Weihnachtsbäckerei

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Jede Woche vor Weihnachten möchte ich versuchen, ein oder zwei unserer Rezepte für die Weihnachtsplätzchen hier vorzustellen. Los geht es mit den kleinen Spitzbuben. Ich backe alle meine Kuchen und Plätzchen mit Dinkelmehl Typ 630.

  • Zuerst das Mehl in die Backschüssel geben, eventuell durchsieben.
  • Die zimmerwarme Butter in Flöckchen darauf verteilen.
  • Die restlichen Zutaten für den Teig in die Mitte geben und alles zu einem Mürbeteig verkneten (lassen).
  • Mindestens zwei Stunden, besser über Nacht, den Teig eingewickelt oder in einer Schüssel kühl stellen.
  • Den Backofen auf 175° C Umluft vorheizen.
  • Den Teig in kleinen Portionen dünn auf einer bemehlten Fläche ausrollen, mit einem Konditorspachtel unter der Teigfläche entlangfahren und zur Hälfte Ringe und Plätzchen ausstechen und auf ein Backpapier legen.
  • Jeweils zwei Bleche gleichzeitig ca. 8 bis 10 Minuten goldgelb backen lassen.
  • Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
  • Die Marmelade erhitzen, eventuell etwas Zitronensaft hinzufügen.
  • Die runden Plätzchen mit Konfitüre bestreichen und auf die Ringe Puderzucker sieben. Die Ringe draufsetzen und wieder abkühlen lassen, bevor die fertigen Plätzchen in eine Dose gesetzt werden können.

Quittenbalsamico und Quittenbrot

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Jedes Jahr im Herbst lachen mich diese gelben Früchte an. Gelee habe ich noch genug, aber Balsamico und Quittenbrot standen auf meiner Liste. Da wir sehr viele Früchte ernten konnten, sind einige in andere Haushalte abgegeben worden.

Da für alle Produkte zuerst Quittensaft hergestellt werden muss, sind die ersten Arbeitsschritte immer gleich:

  • Die Quitten mit einem trockenen Tuch sorgfältig abreiben und den Flaum entfernen. Eine Schüssel oder gleich den Topf mit kaltem Zitronenwasser und den Gewürzen vorbereiten.

  • Die Quitten in große Stücke schneiden. Den Stielansatz, das Kerngehäuse und die Blüten entfernen. Die Schalen werden mit verwendet – das bringt zusätzliches Aroma. (Wer aus dem Quittenbrei kein Quittenbrot bereiten möchte, kann auch das Gehäuse drin lassen.)

  • Die geschnittenen Quittenstückchen möglichst sofort in das Zitronenwasser geben, damit sie sich so wenig wie möglich braun färben. Die Quitten in dem Zitronenwasser etwa 30 – 40 Minuten leise weich (aber nicht matschig) köcheln.

  • Den Saft vorsichtig, ohne Druck auszuüben, über einem Tuch oder feinem Haarsieb ablaufen lassen. Je weniger Druck ausgeübt wird, desto heller und klarer wird der Saft.
  • Den Saft abmessen und 1:1 mit hellem Essig, dem Zucker und den Gewürzen unter Rühren zum Kochen bringen. Ohne Deckel weiter köcheln lassen und für die Balsamico- Creme unter Aufsicht solange reduzieren lassen, bis eine sirupartige Konsistenz erreicht ist. Die Gewürze können schon nach ca. einer Stunde herausgeholt werden.
  • Inzwischen die kleinen Flaschen spülen und bereitstellen.
  • Jetzt testen, ob noch etwas Zucker oder Honig fehlt und den Essig abschmecken.
  • Etwas abkühlen lassen und mit Hilfe eines Trichters die Flaschen befüllen.

Zubereitung des Quittenbrotes:

  • Aus den im Sieb bzw. Tuch verbliebenen Früchten wird nun das Quittenbrot hergestellt.
    Eventuell ein bis zwei Äpfel klein raspeln und hinzufügen, dann schmeckt es auch etwas neutraler. Fruchtstücke nun ganz fein pürieren. Rosinen oder Cranberries passen auch noch gut dazu. Das jetzt an Apfelmus erinnernde Fruchtmus mit exakt der gleichen Menge Zucker aufwiegen.

  • Bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren etwa ½ bis ¾ Stunde einkochen. Vorsicht – die Masse setzt schnell am Topfboden an.

  • Ein Kuchenblech oder große Auflaufform etwas einölen.
    Die dicke Paste auf dem Blech etwa 1 cm hoch aufstreichen und etwa 2 – 3 Tage in einem warmen Raum trocknen lassen. Wer es sehr eilig hat, kann das Quittenbrot auch bei halb geöffneter Backofentür bei unter 100 Grad etwa 3 – 4 Stunden dörren lassen. Immer wieder mal testen, dass es nicht zu trocken wird.

  • Das Quittenbrot in kleine Würfel oder Rauten schneiden. Die Würfel entweder in Hagelzucker, Kokosflocken oder gehobelten Mandeln auf einer Seite etwas wälzen und andrücken.

  • Die Quittenwürfel in einem gut schließenden Gefäß aufbewahren. Zwischen die einzelnen Schichten Pergamentpapier legen, damit die Würfel nicht aneinander kleben. Ich stelle sie gerne in den Kühlschrank.