Schnelle Plätzchen

Bild

Jedes Jahr werden unsere Lieblingsplätzchensorten gebacken, andere Sorten sind nur alle paar Jahre dran. Unsere Orangen- Schoko- Plätzchen gehören zu der letzten Gruppe. Man braucht dazu:

  • Die grob Schokolade raspeln, Butter, Zucker, Salz, Orangenschale und das Ei verkneten, das Mehl mit dem Backpulver vermischt unterkneten und die Schokolade unterheben. Alles mindestens zwei Stunden kühl ruhen lassen.
  • Backofen auf 200°C vorheizen, den Teig ausrollen und runde Plätzchen mit Hilfe eines Schnapsglases oder kleine Sterne ausstechen, rund  8 Minuten backen  und dann abkühlen lassen.
  • Die Glasur schmelzen und die im Mörser zerriebene Orangenschale hinzufügen, die Plätzchen zur Hälfte eintauchen und mit der Glasur auf ein Backpapier legen zum Abkühlen.

 

Diese Plätzchen passen nicht nur in die Weihnachtszeit, sondern auch immer zum Tee. Die Orangenschale ziehe ich mit einem Zistenschneider ab und trockne sie auf dem Ofen, dann behält sie in einer verschlossenen Dose lange ihr Aroma.

Eßbar und doch etwas exotisch

Bild

Rosenblüten sehen nicht nur gut aus, einige duften und schmecken sogar.

Für alle Rezepte sind die duftenden Exemplare kurz nach dem Aufblühen genau das Richtige. Wenn die Blüten vom Morgentau getrocknet sind, kann das Sammeln beginnen.

Ich habe hier ein Potpourrie geerntet und trage die Rosen in die Küche, um sie dort auf einem hellen Tuch auszubreiten und so die Krabbeltiere aus den Blumen zu locken.

Anschließend zupfe ich die Blätter in kleinen Gruppen aus der Blüte und schneide die weißen Ansätze ab, die bitter schmecken. Dann breite ich die Blütenblätter nach Farben getrennt wieder auf einem Geschirrtuch aus. Zuerst bereite ich den Rosenzucker.

Jetzt geht’s ans Abwiegen. Bereits zehn Gramm mit rund Gramm Zucker vermischt reichen für die Zubereitung von Rosenzucker aus: Dazu die Blüten mit der Schere oder einem Messer in schmale Streifen schneiden und mit dem Zucker mischen. In eine flache Auflaufform geben und bei 50 C°  etwa vier Stunden im Backofen trocknen lassen. Wenn der Zucker durch die Restfeuchtigkeit verklebt ist, alles (nach und nah) in den Mörser geben und zerdrücken. Jetzt duftet es schon sehr lieblich. Wenn  der Rosenzucker ganz getrocknet ist, kommt er in kleine Gläser und macht sich gut auf Kuchenglasur, in der Schlagsahne oder im Schwarztee.

Aus 50 g Rosenblättern und 100 g grobem Salz wird das Rosensalz zubereitet:

Hierfür kommen die vorbereiteten Blütenblätter zusammen mit dem Salz in einen Mixer und werden kurz zerkleinert. Anschließend in Gläser abfüllen. Passt zu Fleisch und wird für die herzhafte Rosenbutter gebraucht, die ich das nächste Mal vorstellen werde. Wer möchte, kann auch etwas Thymian hinzufügen. Und nur ungespritzte Rosenblüten verwenden!

Fifty Shades of Green

Bild

Im Frühsommer sind nicht nur die zahlreichen Blüten beeindruckend,

nein, die vielen Grüntöne sind allemal auch einen Extrablick wert.

… und natürlich blüht der Mohn…leider etwas spärlich.

… und die vielen Blaublüher stehen am Wegesrand.

Jetzt ist es auch wieder Zeit, Hollunderblüten für die Sirup- und Essigherstellung zu sammeln: Zuerst werden die Blütenstängel auf einem hellen Tuch ausgebreitet, dass die Krabbeltiere aus den Blüten verschwinden.

Anschließend werden für den Sirup etwa zehn Stängel mit den aufgeschnittenen Scheiben einer Zitrone und rund 1 1/2 l Wasser mindestens einen Tag lang auf der Fensterbank in der Sonnen stehen und ziehen gelassen.

Die Brühe wird durchgeseiht und mindestens zur Hälfte- besser 1:1 – mit Zucker vermischt, aufgekocht und noch heiß in kleine Flaschen abgefüllt. Einen Zentimeter hoch ins Glas geben, mit Sprudel auffüllen und fertig ist die selbstgemachte Limonade. Auch mit Aprikosen zu Konfitüre verarbeitet sehr lecker!