Für die Rhabarberfreunde

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Ende April oder Anfang Mai haben sich die Rhabarberpflanzen bei uns so weit entwickelt, dass einige Stengel geerntet werden können und sich die Welt wieder in Rhabarberfans und Rhabarberfeinde aufteilt. Gerne backe ich zu dieser Zeit einen Käsekuchen mit drei bis fünf Stengeln Rhabarber auf einem mit Zitronenschale aromatisiertem Mürbeteig und unter einer Käsekuchenschicht aus einer Quark- und Schmandmischung:

 

 

 

  • Dieser Kuchen lässt sich sowohl in einer kleinen 20cm weiten Springform mit einem Rand aus Mürbeteig als auch im größeren 26er Format bzw. in der neueren eckigen Springform ohne den Teigrand backen, ein ganz klein eingestellter Backrahmen funktioniert ebenfalls.

  • Die ausgesuchte Form mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten.

  • Puderzucker, Butter, Salz, die Zitronenschale und das Vanillemark mit den Knethaken des Handrührers vermengen.

  • Das Eigelb hinzufügen und unterrühren. Das Mehl unterkneten bis der Teig glatt ist.

  • Den Teig in die vorbereitete Form drücken und mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen oder zur Kugel gerollt in Folie bzw. dem Backpapier für den Springformboden  eine halbe Stunde im Kühlschrank aufbewahren und dann mit der Teigrolle flach ausrollen.Mit einer Gabel in den Teigboden einstechen!

  • In dem auf 165°C vorgeheizten Backofen 10 Minuten blind backen.

  • Inzwischen die Käsekuchenfüllung zubereiten, indem alle Zutaten miteinander mit dem Rührstäben zusammengerührt werden, eventuell noch etwas Vanillemark hinzufügen.

  • Jetzt die vorbereiteten Früchte auf dem Boden verteilen und die Quark- Schmandmischung hinzufügen.
  • Wieder in den Backofen schieben und für weitere 30 bis 40 Minuten backen lassen. In den letzten zehn Minuten den Backofen auf Ober- und Unterhitze umstellen und den Kuchen wieder weitere zehn Minuten im ausgeschalteten Ofen ruhen lassen.

Schmeckt klasse lauwarm …und wer möchte, kann für die Rhabarberfeinde einen Abschnitte ohne Rhabarberstücke einplanen.

 

Alles wieder im grünen Bereich mit Mohnkuchen

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Nachdem es am Wochenende endlich mehrmals ordentlich geregnet hat, sind alle Regenfässer wieder wohl gefüllt und man kann sehen, wie Gras und Blätter wachsen.

Natürlich gibt es auch in diesem Monat wieder leckeren Kuchen wie den Mohnkuchen mit Käsedecke. Dieser Mürbeteig lässt sich für viele weitere kleine Kuchen einsetzen:

Zutaten Mohnkuchen für eine Minispringform
  • Eine kleine Springform herrichten, den Boden mit Backpapier bedecken, den Ring aufsetzen und das überstehende Papier abschneiden. Es reicht noch für eine weitere kleine Form. Den Rand einfetten.

  • Da es sich hier nur um eine kleine Menge Teig handelt, können Puderzucker, Butter, Salz und das Vanillemark mit den Knethaken des Handrührers vermengt werden.

  • Das Eigelb hinzufügen und unterrühren.

  • Das Mehl unterkneten bis der Teig glatt ist.

  • Diesen Teig in die vorbereitete Form drücken und mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

  • Inzwischen die Milch mit dem Puderzucker erhitzen, den Grieß hinzufügen und wenige Minuten bei geringer Hitze quellen lassen.

  • Anschließend den Mohnback hinzugeben, noch einmal aufkochen und dann abkühlen lassen.

  • Nach ca. einer Stunde den Backofen auf 165°C Umluft anheizen.

  • Die Eiweiße unterrühren und auf den Mürbeteig füllen bis zu zwei Zentimetern unterm Rand. Falls Mohn übrig bleibt, diesen Rest für Mohnschnecken aufheben.

  • Rund 30 Minuten backen lassen.

  • Alle Zutaten mit dem Schneebesen oder den Quirlen vermengen.

  • Den Kuchen aus dem Ofen holen, den Backofen auf Unterhitze einstellen.

  • Die Quarkmasse gleichmäßig auf den Kuchen streichen.
  • Den Kuchen für weitere 20 Minuten auf der unteren Schiene  backen.
  • Stäbchenprobe für die Quarkschicht machen,eventuell den Ofen ausschalten und den Kuchen noch fünf Minuten im Ofen stehen lassen.
  • Dann erst zum Auskühlen herausholen.

Guten Appetit!

Wer mag, kann noch Rosinen, Apfelstücke oder Cranberries in die Mohnmasse geben. Für die Kuchenvielfalt könnte man gleichzeitig  noch einen kleinen Käsekuchen mit Rhabarber oder einen Minizupfkuchen im Backofen herstellen und Reste der Füllung lassen sich für Hefeteilchen verwenden.

Papageienkuchen spezial

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Manchmal habe ich Lust auf einen knalligen Kuchen mit einem großen Geschmackserlebnis, am liebsten esse ich davon die gelben, grünen und blauen Kuchenanteile, weil sie so lecker nach Zitrone und Waldmeister schmecken.

Achtung: Bei den Zutaten fehlt die Mengenangabe 250g Zucker für den Teig!
  • Den Backofen auf 180°C vorheizen, bei Umluft nur auf 160°C!

  • Trockene Zutaten mischen. Butter und Zucker verrühren.

  • Eier nach und nach unterrühren.

  • Mehlmischung und Milch hinzugeben und kurz verrühren.

  • Drei Schüsseln bereitstellen und in die erste ein Päckchen Waldmeister- Götterspeisenpulver geben, mit einem EL Milch verrühren und die Hälfte des Teiges hinzufügen und unterrühren.

  • In eine weitere Schüssel ein halbes Päckchen blaue Farbe oder nur wenige Tropfen flüssiges Blau geben und die Hälfte des grünen Teiges mit der blauen Farbe verrühren.

  • In eine neue Schüssel die Zitronengötterspeise geben, mit einem EL Milch anrühren und die Hälfte des noch nicht verwendeten Teiges unterrühren.

  • Rotes Götterspeisepulver mit etwas Milch anrühren und zu dem verbliebenen Teig geben.

  • Wenn der rote oder grüne Teig noch nicht optisch kräftig genug sein sollten, mit etwas Farbe nachhelfen.

  • Jetzt die unterschiedlich farbigen Teige nach und nach willkürlich in Klecksen in der Form verteilen.

  • Im Backofen etwa 25 Minuten backen lassen. Stäbchenprobe!

  • Den Kuchen kurz abkühlen lassen, die Springform öffnen, mit der Glasur bestreichen und mit einigen Zuckerstreuseln garnieren! Jetzt abkühlen lassen.

    Guten Appetit!

     

Natürlich lässt sich dieser Kuchen gut für einen Kindergeburtstag verwenden, vielleicht sollte man nicht alle Geschmacksrichtungen der Götterspeise beim ersten Versuch ausprobieren, die bunte Farbe mit dem Vanillearoma kommt auch gut an.