Die Kälte hat uns fest im Griff

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Das neue Jahr beginnt im Norden mit wunderschönen Polarlichtern und bei uns mit klirrender Kälte. Gleich am ersten Feierabend liegt Schnee auf meinem Auto. Nach den Hunderunden in der Kälte bleiben wir lieber drinnen und backen unsere Lieblingskuchen und natürlich weiterhin herzhaftes Roggenbrot sowie das inzwischen übliche Toastbrot. Leider war unser Lieblingshandkäse ausverkauft, so dass wir ihn jetzt selbst herstellen mussten. Und das geht ganz einfach so:

  • Zunächst den Quark in einem Tuch oder Matesäckchen über ein Sieb mindestens zwei Tage abtropfen lassen, eventuell mit einem Teller und einem Gewicht etwas Druck ausüben, um die Molke schneller abfließen zu lassen. Die Molke regelmäßig mindestens zweimal am Tag weggießen.
  • Am dritten Tag den Quark mit Salz, Natron undd Kümmel mit den Knethaken des Handrührers vermengen, eine Stunde ruhen lassen. Erneut rühren und anschließend kleine Handkäse formen und auf ein Holzbrett legen. Mit einem Fliegengitter schützen.
  • Bei Zimmertemperatur über Nacht ruhen lassen und am nächsten Morgen wenden. Mindestens noch einen weiteren Tag reifen lassen und wieder wenden, bevo der Handkäse angerichtet oder in Öl eingelegt werden kann.

Guten Appetit!

 

Und schon gibt es wieder eine Reise in den Norden mit Hundekuscheln und Spaziergängen.

Weihnachten im hohen Norden und schnelle Schokogrüße

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Da wir unseren Kindern und Enkeln im Norden seit langem versprochen hatten, dass wir, sobald wir Rentner sind, mindestens einmal Weihnachten bei ihnen verbringen wollen, haben wir dieses Versprechen halbwegs wahr gemacht. Vorher waren noch ein paar schnelle Weihnachtsgaben für Freunde und Verwandte in Deutschland vorzubereiten.

Für die Schokoladenveredelung braucht man:

  • Mehrere unterschiedliche Tafeln Schokolade
  • SchokoFlocken und – Chunks
  • gehackte Nüsse, Krokant und Pistazien
  • Rosinen und getrocknete Cranberries oder Orangenschale
  • Schokoglitzergoldpuder
  • eventuell passende Zuckerstreusel

Die Schokoladentafeln werden auf Backpapier in einem tiefen Backblech verteilt und bei etwa  70 C° in den Backofen gestellt, bis die Oberfläche zu schmelzen beginnt. Mit einer Gabel testen, ob die Schokoladen flüssig genug sind, um sie mit der Nachbarsorte zu vermischen. Sobald man das kann, die Schokolade aus dem Ofen holen und zügig die Sorten mischen, sodass eine marmorierte Oberfläche entsteht. Die Toppings unterschiedlich verteilen und alles  draußen bzw. in einem kühlen Raum wieder fest werden lassen. Nach dem Auskühlen in grobe Stücke brechen und schön verpacken.

Dieses schnelle Geschenk funktioniert nur in der kalten Jahreszeit, sonst bekommt die Schokolade unschöne Ränder.

…und schon konnte die Reise – mit Hindernissen – beginnen. Sturmtief „Zoltan“ erlegte so viele Bäume auf unserer ausgewählten Bahnstrecke, dass wir doch wieder mit dem Auto bis zum Flughafen Frankfurt unterwegs waren. Mit viel Verspätung ging es nach Stockholm. Von dort mit viel Schnee und noch mehr Verspätung weiter nach Trondheim, um das letzte Boot zu erwischen, dass uns über den Trondheimfjord bringen sollte. Gegen 23 Uhr hatten wir unser Ziel erreicht.

Im Schnelldurchlauf durch den Januar

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Nachdem wir das neue Jahr in alter Besetzung begonnen haben, zeigt sich der Januar mit richtig heftiger Kälte. Vormittags brauche ich nach der Hunderunde einen heißen Tee und nachmittags hilft mir ein starker Kaffee mit Milchschaum und frischem Kleingebäck. Die Hunde müssen draußen frieren, denn ihre neuen Wintermäntelchen sind immer noch nicht eingetroffen. Chucky macht das nicht ganz so viel aus, er bewegt sich ordentlich. Doch die Prinzessin möchte lieber drinnen bleiben.

Nach Schnee und Eis wird es plötzlich schnell warm und es taut von allen Bergen, so dass sich im Tal eine Seenplatte bildet. Die übliche Straße wird für den Verkehr gesperrt und wir testen unsere Gummistiefel. Die Enkel sind beeindruckt.

 

Mäntelchen und Kissen für die Hunde sind endlich geliefert und der dicke Kater wartet auf sein Sahne- Frühstück. Verwöhnte Tiere im Winter.