„…von dem sie ganz besonders schwärmt, wenn es wieder aufgewärmt.“

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Dieses Motto gilt nicht nur bei W. Busch für Sauerkraut – sondern auch für das in unserer Familie so  beliebte Gulasch.

Rauhreif 2754

Wenn morgens die Nebel kriechen und die Tage etwas kälter werden, gibt es endlich wieder Schmorgerichte. Für unser Gulasch braucht man:

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  • Zusätzlich braucht man noch 1- 3 EL Fett zum Anbraten und einen großen, flachen Topf. Das Fett erhitzen und nur so viel von dem Fleisch in den Topf geben, dass jedes Fleischstück den Boden berührt. Falls Flüssigkeit entsteht, diese in ein separates Gefäß geben und später nach dem Rotwein wieder hinzufügen.

Alle anderen Zutaten 2160

  • Während das Fleisch anbrät und möglichst ein paar Röstaromen entwickelt, müssen die Zwiebeln, der Knoblauch, der Sellerie und die Möhren geschält und in kleine Würfel geschnitten werden. Ich lasse an dieser Stelle auch gerne die elektrischen Küchenhelfer für mich arbeiten und achte auf das Fleisch.Wenn man eine große Portion davon hat, kann der bereits angebratene Teil in einer Schüssel warten, während der Rest angebraten wird. Der Backofen sollte ohnehin bereits angeheizt werden, wenn das Gulasch darin weiter gart.

 

  • Wenn das Fleisch braune Stellen bekommen hat, ist das Wurzelgemüse dran. Das Tomatenmark unterühren und etwas anbräunen lassen.

Zwiebeln anbraten 2161

  • Alles mit Rotwein begießen, die aufgefangene Brühe und eine Dose gehackte Tomaten einrühren. Etwa 1 1/2 Liter Wasser und die Gewürze hinzufügen und nach dem Aufkochen ca. 2 Stunden bei kleiner Hitze köchlen lassen oder im Backofen bei 140°C etwas länger als zwei Stunden schmoren lassen.

 

  • Anschließend abschmecken, die Sauce klassisch mit Butter und Mehl etwas andicken und genießen.

...und fertig in der Grundversion 2162

Variationen: Selbstverständlich schmeckt das Gulasch auch mit Reh- oder Hirschfleisch. Da dürfen noch zusätzliche Gewürze wie Kardamom, Wacholderbeeren, Piment und Nelken in einem Gewürzsäckchen rein. Auch zum Schluss etwas Orangenschale und eine Scheibe Ingwer haben sich bewährt. All diese exotischen Gewürze vor dem Andicken wieder entfernen, nur der Geschmack darf bleiben.

Gerne wird bei uns eine größere Portion zubereitet und am nächsten Tag werden noch Pilze mit Zwiebeln angebraten und hinzugefügt. Fertig ist das „Jägergulasch!“  Kartoffelscheiben und Paprikastreifen, sowie ein Liter Fleisch- bzw- Gemüsebrühe ergeben eine leckere Gulaschsuppe.

 

Minikuchenvielfalt am Freitag

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Seit einigen Wochen rechne ich die üblichen Rezepte auf die kleinen Kuchenformen um. Neben dem Zupfkuchen gibt es diesmal eine Mini- Schwimmbadtorte.

Schwimbadtorte Zutaten2

  • Den Backofen auf 180°C vorheizen!
  • Den Mürbeteig fünf Minuten vorbacken!
  • Herausnehmen, kurz abkühlen lassen und die Baiserschicht  zur Hälfte auf jeden Mürbeteigboden verteilen und 11 – 12 Minuten fertig backen lassen.
  • Abkühlen lassen! Einen Boden bereits in Kuchenstücke schneiden.
  • Rund 200g Früchte wie Johannisbeeren, Stachel- oder Brombeeren waschen und bereitstellen, 200 ml Schlagsahne mit Zucker und Vanille aufschlagen! Etwas davon auf den ungeschnittenen Boden geben, Früchte auflegen und restliche Schlagsahne darauf verteilen.
  • Den vorgeschnittenen Deckel aufsetzen. Mit einigen Früchten verzieren und zum Schluss mit etwas Puderzucker bestäuben! Guten Appetit!

kleine Kuchenvielfalt

 

 

Mini-Zupfkuchen

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Ebenfalls lecker ist unser Russischer Zupfkuchen, der sich mit der doppelten Menge in einem eng gestellten Backrahmen oder in einer 28cm großen Springform zubereiten lässt. Diese Mengenangabe bezieht sich auf eine 20cm kleine Springform.

Russ. Zupfkuchenzutaten

 

  • Den Kuchen in den nicht vorgeheizten Backofen bei 165°C Umluft schieben, nach ca. 45 Minuten die Stäbchenprobe machen und eventuell bei ausgeschaltetem Herd noch weitere 10 Minuten ruhen lassen. Gut ausgekühlt genießen. Daher lieber am Vorabend backen!

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