Die Kälte hat uns fest im Griff

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Das neue Jahr beginnt im Norden mit wunderschönen Polarlichtern und bei uns mit klirrender Kälte. Gleich am ersten Feierabend liegt Schnee auf meinem Auto. Nach den Hunderunden in der Kälte bleiben wir lieber drinnen und backen unsere Lieblingskuchen und natürlich weiterhin herzhaftes Roggenbrot sowie das inzwischen übliche Toastbrot. Leider war unser Lieblingshandkäse ausverkauft, so dass wir ihn jetzt selbst herstellen mussten. Und das geht ganz einfach so:

  • Zunächst den Quark in einem Tuch oder Matesäckchen über ein Sieb mindestens zwei Tage abtropfen lassen, eventuell mit einem Teller und einem Gewicht etwas Druck ausüben, um die Molke schneller abfließen zu lassen. Die Molke regelmäßig mindestens zweimal am Tag weggießen.
  • Am dritten Tag den Quark mit Salz, Natron undd Kümmel mit den Knethaken des Handrührers vermengen, eine Stunde ruhen lassen. Erneut rühren und anschließend kleine Handkäse formen und auf ein Holzbrett legen. Mit einem Fliegengitter schützen.
  • Bei Zimmertemperatur über Nacht ruhen lassen und am nächsten Morgen wenden. Mindestens noch einen weiteren Tag reifen lassen und wieder wenden, bevo der Handkäse angerichtet oder in Öl eingelegt werden kann.

Guten Appetit!

 

Und schon gibt es wieder eine Reise in den Norden mit Hundekuscheln und Spaziergängen.

Im Sommer ständig unterwegs

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Nachdem der Gasthund wieder in seinem Zuhause weilt und die jüngste Tochter ebenfalls von einem Kurztripp zurückgekehrt ist, steht zunächst eine Städtchentour im Äbbelwoi-Express mit den eingeflogenen „Norwegern“  an. Dann geht es weiter zu einer doppelten Geburtstagsfeier. Unsere Wege trennen sich und wir Kerspenhäuser haben ein paar Tage Enkelbelustigung, während die dazugehörigen Eltern auf einem Festival vom Alltag entspannen.

Dann brechen Ernst und Kira noch einmal in den Norden auf, um einen weiteren Urlaub zu starten und unsere mittlere Tochter abzuholen. Hier werden weitere Vorräte angelegt, Pilze gesammelt und natürlich wird weiter Brot gebacken. Wir Rentner haben ja ein neues Hobby. 

 

 

Für Ernst geht es wie immer nach der Überfahrt weiter in die bekannte Bucht. Mit zwei SUPs kreuzen die jüngeren Schwestern bei ruhiger See vor dem Hornelen. Von dort zurückgekehrt gibt es am Wochenende gemeinsame Ausflüge auf einen hohen Berg … und dann wird die gebuchte Rückfahrt kurzfristig abgesagt und eine andere Route führt in den Süden Norwegens und von dort zu uns nach Hessen zurück.

Langsam wieder zurück in die Heimat

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Nach kurzer Rast geht es wieder in Richtung Oslo zurück. Erneut gibt es eine Kaffeepause in Oppdal, außerdem die Besichtigung einer alten Grube und nach einer Übernachtung in der River Lodge im Rondane Nationalpark eine beachtliche Wanderung mit aussichtsstarken Höhen und nassen Tiefen. Noch eine Übernachtung kurz vor der Hauptstadt, dann geht‘ s nach einem Spaziergang um das Schloss auf die Fähre Richtung Kiel.

… und abends zum Essen in den Dorfkrug. Die Wäsche kann warten.