Eiskalter Start in den Dezember

Bild

Im Garten schimmern überall Eiskristalle. Nicht nur bei uns beginnt der Plätzenbackmarathon. Ein neues Haustier kommt in Bremanger zur Familie und unser kleiner Kreis besucht unseren Lieblingsweihnachtsmarkt in Schlitz.

Jedes Jahr testen wir eine neue Plätzchensorte. Diesmal habe ich mich via Instagram inspirieren lassen und Feenküsse nach dem Rezept von einfachbacken.de ausprobiert. Sehr empfehlenswert! Sie dürfen nächstes Jahr wieder gebacken werden

Ein neuer Baum leuchtet im Nebengebäude in der Adventszeit. Die Arbeiten im Häuschen gehen weiter, die Küche ist fast fertig  …und schon ist es an der Zeit, das Haus weihnachtlich zu schmücken und für Ernst, endlich in Rente zu gehen. Der Baum wird ins neue „Weihnachtszimmer“ umgeräumt. Nachbarn und Freunde. werden mit unseren Give-aways bedacht. Am ersten Weihnachtstag trifft man sich – wie gewohnt – bei uns und wir kümmern uns um das Auspacken der vielen Geschenke, die Enkelschar und das große Essen.

Frohes Fest!

Gefüllte Nougatherzen im November

Bild

Alljährlich beginnt mein Plätzchen- Marathon im November, denn Anfang Dezember sollen die kulinarischen Grüße in die weite Welt verschickt werden. Zum Standart-Repertoire gehören die Nougatherzen, die eigentlich Nougat-Taler heißen und seit knapp 30 Jahren von mir gebacken werden.

  • Alle Zutaten für den Teig in der Küchenmaschine rasch verkneten lassen und am besten über Nacht oder zumindest  zwei Stunden kühl stellen.
  • Mit kleinen Austechformen die Taler bzw. Herzen ausstechen, auf Backpapier legen und bei 175°C im vorgeheizten Ofen ca. zehn Minuten backen lassen.
  • Nach dem Auskühlen 200 g Nougatmasse im Wasserbad oder alternativ in der Mikrowelle schmelzen lassen. Immer ein Plätzchen mit der Masse bestreichen und ein zweites Plätzchen darauf setzen. Wieder abkühlen lassen!
  • Zuletzt die gemischte oder auch nur 200 g dunkle Kuvertüre im Wasserbad schmelzen lassen und die Teilchen zur Hälfte hinein tauchen. Auf ein Backpapier legen und wieder auskühlen lassen, bevor sie in einer Blechdose bis Weihnachten aufbewahrt werden können. Wenn es draußen kühl und trocken ist, dürfen die Plätzchen auch dort auskühlen. Guten Appetit!

Die Zeit rennt und Bürlis zum Frühstück

Bild

Fast nur kleine Tomaten dieses Jahr

Immer noch gibt es Tomaten im Gewächshaus. Das Lullusfest findet auch im Herbst statt und wenn man weiß, dass man sonntags nicht zum Bäcker kommt, bereitet man am Abend vorher den Teig für die Bürlis vor. Das Rezept aus der essen&trinken habe ich vor ein paar Jahren vom Ehemann einer Klassenkameradin bekommen, der gerne kocht und backt.

Das Originalrezept ist mit 550er Weizenmehl, ich benutze stattdessen 630er Dinkelmehl.

  • Mehle und Salz in der Schüssel der Küchenmaschine mischen, eine Mulde hineindrücken und dort die im lauwarmen Wasser aufgelöste Hefe hineingießen. Etwa fünf Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten lassen.
  • Etwas Mehl auf den Rand streuen, dass sich der aufgegangene Teig morgen gut lösen lässt! Mit einem Teller oder Deckel abdecken und in den Keller oder in den Kühlschrank stellen.
  • Backofen und Backbleche auf 250°C vorheizen, bei Umluft nur auf 230°C. DEn Teig aus der Kühlung holen, noch etwas Mehl auf die Oberfläche streuen und mit einem Esslöffel etwa 14 Teigstücke abstechen – nicht mehr kneten! und auf ein Backpapier legen. Das Backpapier auf die heißen Bleche ziehen und etwa 20 Minuten backen lassen. Eine Schale mit Wasser im Herd macht die Brötchen knuspriger.
  • Die Brötchen herausholen und abkühlen lassen. Lauwarm genießen! (Wer nur die Hälfte der Brötchen braucht, kann die andere Hälfte auch noch am nächsten oder übernächsten Tag frisch backen, denn solange hält der Teig in der Kühlung.)

Die Brötchen sehen sehr rustikal aus, vielleicht finde ich noch ein passendes Foto.