Käsekuchen über Nacht für den Besuch

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Zunächst haben wir uns für das Experiment einer veganen Woche entschieden mit leckeren Gemüse- und Pilzgerichten. Mit dem Resümee, dass vegetarisches Essen die bessere Variante für uns darstellt, da wir mit der Zusammensetzung der Milchersatzprodukte nicht so einverstanden waren und sind. Champagne- Problems.

Schön an diesem Oktober war, dass wir mehrfach so viele Speisepilze gefunden haben und eine richtige Strecke auf der Küchentheke legen konnten. Natürlich hatten wir auch mehrfach Besuch darunter von „meinem“ legendären Damenkränzchen… und da gab es zum Mittagskaffee einen sächsischen Käsekuchen.

 

  • Die Zutaten für den Hefeteig vermischen und mit dem Rührgerät fünf Minuten kräftig mit dem Knethaken bearbeiten. Eine Stunde im warmen Zimmer gehen lassen. Anschließend mit der Hand kurz durchkneten und dann über Nacht im Kühlschrank oder Keller ruhen lassen.
  • Am nächsten Morgen den Backofen auf 175° Grad Ober und Unterhitze vorheizen, den Teig wieder kurz durchkneten und auf einem Backpapier ausrollen. Auf einem tiefen Backblech gehen lassen und inzwischen die Füllung und die Streusel zubereiten.
  • Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten den Kuchen weiter zu verarbeiten:
  • 1. Auf dem tiefen Blech wird die Füllung auf den ausgerollten Boden gestrichen, zur Hälfte werden Rosinen bzw. Cranberrys auf die Füllung verteilt, so können die Rosinenliebhaber und die Rosinenhasser gemeinsam diesen Kuchen genießen. Dann fehlen nur noch die Streusel und der Käsekuchen wird etwa 30 bis 35 Minuten gebacken.
  • 2. Variante in einer runden oder eckigen Springform: Springform für den Teig vorbereiten, indem sie mit Butter oder Backpapier ausgekleidet wird. Jetzt den flach ausgerollten Teig mit dem Backpapier wieder auf die Arbeitsfläche ziehen. Anschließend die Quarkauflage auf den Teig streichen und mit Rosinen hälftig bestreuen. Nun den Teig vorsichtig von der breiteren Seite aufrollen. Von der Rolle ca. fünf Zentimeter breite Teile abschneiden und mit der offenen Seite nach unten zügig eventuell mit einem Pfannenwender unterstützt in die Springform setzen, etwas darauf achten, dass die Rosinenabschnitte zusammen auf eine Seite der Form gesetzt werden. Jetzt noch die Streusel obendrauf geben und alles für gut 40 Minuten in den Backofen geben.
  • Wer möchte, kann die Rosinen oder auch die Streusel ganz weglassen. Der Kuchen lässt sich selbstverständlich auch mit einer üblichen Gehzeit über Mittag zubereiten. Guten Appetit!

Bei uns und auch im hohen Norden wird in den Nebengebäuden gearbeitet, sodass zusätzlicher Platz entsteht. Das Gästehaus wird schon seit ein paar Monaten von Grund aus renoviert und mittlerweile kleben die ersten Tapeten und ein paar neue Möbel sind schon eingezogen. Jetzt aber machen wir eine Pause und bereiten uns auf unseren Kurzurlaub im November vor.

… und Polarlichter gab es auch wieder bei uns in diesem Monat.

Total verpilzt durch den Herbst

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Steinpilz – unser Favorit

Endlich mit einem neuen Korb und einem eigenen Messer ausgestattet kann ich auch in den heimischen Wäldern Pilze jagen gehen. Noch steigern lässt sich dies durch das gemeinsame Entdecker- und Sammelerlebnis. Nicht nur die Essbaren sind fotogen. Nebenbei gibt es wieder Sushi in Fulda, die Besichtigung der Burg in Nürnberg als Tagesausflug sowie eine ordentliche Traubenernte und zum Glück jede Menge Rote Bete zum Einkochen. Es ist auch immer noch warm genug für Wildblüten, die unter  #wildblütenmittwoch auch bei Insta zu sehen sind.

 

Wieder daheim und Dinkelkaffeebrot zum Spätstück

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Als wir nach rund vier Wochen wieder zuhause angekommen waren, musste das reife Obst verarbeitet werden. Während andere Familienmitglieder anderswo ihre Hängematten ausprobierten, entstanden bei uns schon einige Weihnachtsgaben. Besonders empfohlen sei hier wieder das Zwetschgenmus von den Kölnern https://www.diejungskochenundbacken.de/zwetschgenmus-foodblog-koeln/, das ich etwas abgeändert erneut gekocht habe und das wieder bei den Beschenkten gut angekommen ist. (Der Portweinanteil hat sich verdoppelt und auf die Gesamtmenge habe ich ein kleines Päckchen Gelierzucker 2:1 hinzugefügt.)

 

Zum Glück besuchte uns das neue Enkelkind mit seinen Eltern.

…und wenn es dann morgens herbstlich frisch wird, gibt es nichts Besseres für Leib und Seele als ein selbstgebackenes Brot. Der Backofen wärmt die Küche, der Duft von frischem Brot füllt das ganze Haus und die knusprige Kruste schmeckt super lecker.

Bei uns gibt es oft das Kaffeebrot von www.habe-ich-selbst-gemacht.de: Wenige Zutaten, die meiste Arbeit erledigt die Küchenmaschine, der Teig geht über Nacht …nur die Stunde bis zum Anschnitt zieht sich, wenn man hungrig ist.

  • Dazu sollte man nachmittags etwa 450 -500 ml Kaffee mehr kochen für den Teigansatz und diesen dann abkühlen lassen.
  • Meistens habe ich frische Hefe in etwa 10 g Stücken eingefroren, Hefe und Kaffee werden zusammen gerührt. Salz, Malz und Mehl werden trocken vermischt. Die Kaffee-Hefe-Mischung wird in eine Kuhle ins Mehl in der Schüssel gegossen und die Küchenmaschine verknetet auf einer niedrigen Stufe alles innerhalb von zehn Minuten zu einem Teig. Ich streue noch etwas Mehl an den Rand der Schüssel, decke sie ab und trage alles in den Keller (Kühlschrank ginge auch, wenn da Platz wäre.)
  • Am Morgen lasse ich den Teig auf eine Knetmatte fallen und wirke das Brot nur kurz immer von AUßEN nach INNEN. Dann stürze ich den Teig mit dem Schluss nach unten in ein gut bemehltes Gärkörbchen und lasse es mit einem Tuch abgedeckt eine Stunde bei Zimmertemperatur gehen.
  • Nach etwa 40 Minuten beginne ich den Ofen vorzuheizen auf rund 240°C. Meine Backform, die eigentlich ein runder Gußeiserner Schmortopf ist, stelle ich zum Aufwärmen gleich mit in den Ofen.
  • Hat der Ofen die nötige Hitze erreicht – eventuell mit einem Bratthermometer überprüfen- lasse ich den Teigling auf ein Backpapier gleiten und setze ihn damit in den Topf (Vorallem weil er mir beim Stürzen aus dem Gärkörbchen schon sehr oft auf die Seite gefallen ist, was optisch für das Ergebnis nicht soooo schön wirkt.) Schnell wieder den Deckel draufgesetzt und ab in den Ofen.
  • Nach zehn Minuten die Temperatur auf 210°C verringern und 30 Minuten weiter backen lassen.
  • Jetzt den Deckel abnehmen und weitere 15- 20 Minuten backen lassen.
  • Das Brot aus dem Ofen holen und aus der Form gleiten lassen. Gleich nach dem Herausnehmen mit einem Blumensprüher zweimal auf das noch heiße Brot etwas Wasser sprühen und mindestens eine Stunde abkühlen lassen, bevor es angeschnitten wird. Guten Appetit!