Wie oft im Winterhalbjahr kommt es nach heftigen Regenfällen oder Schneeschmelzen zu Hochwasser im Fuldatal.
Dann liegt nicht nur Niederaula an einer Seenplatte.
Und viele Spaziergänger schauen direkt nach dem Wasserstand.
Wenn man – wie ich – seit Anfang November fast jeden Abend Päckchen und Pakete einpackt, fliegt die Vorweihnachtszeit schnell wie ein Wimpernschlag vorbei. Bei uns gab es die üblichen Plätzchen wie Spitzbuben, Nougatherzen und Zimtsterne. und dann hatte ich noch Lust auf ein paar Einsiedlerplätzchen nach dem Rezept von „Tante Jutta“, die auch gut in die Winterzeit nach Weihnachten passen:
Vielleicht ist der Herbst doch meine Lieblingsjahreszeit. Das Gras wächst endlich langsamer. Nach dem Laubrechen gibt es wieder Teepausen mit dem üblichen Lebkuchen, dazu duften und schmecken die ersten Clementinen.
Das bunte Laub raschelt unter den Füßen beim Waldspaziergang, dabei lassen sich leckere Pilze finden und auf der Hunderunde kann ich mich so richtig durchpusten lassen, um dann die Wärme im Haus bei der Rückkehr zu genießen.
Einige Kürbisse und Äpfel sind noch zu ernten, sowie nach dem ersten Frost der Grünkohl aus dem eigenen Anbau. Anderswo hängen noch Trauben für die letzte Lese.
Jetzt ist wieder mehr Zeit, um neue Rezepte auszuprobieren. Jeden Abend liebe ich besonders meinen gemütlichen Platz am Ofen, wo ich endlich wieder mit richtiger Wolle stricken oder in einem Buch lesen kann.
…und draußen ziehen die Kraniche mit lautem Trompeten Richtung Süden. Herrlich!