Heißt es nicht immer, dass sich Hund und Herrchen beginnen ähnlich zu sehen? Ich glaube, bei uns geht es schon los…
…nur eben weiblich und haarig.
Heute Morgen war bei uns dickste Nebelsuppe … und eigentlich war Regen für den ganzen Tag angekündigt, „leider“ ergab es sich dann ganz anders und wir waren bis 20.oo Uhr mit dem kleinem Hund und Gartenarbeiten draußen beschäftigt.
Außerdem mussten wieder viele Blüten fotografiert werden.
„Nach dem Regen ist vor dem Regen.“
…und der Kirschbaum blüht auch besonders heftig und schön.
Zum Glück gibt es im Garten nicht nur viel zu arbeiten, sondern auch gleich etwas zu ernten. Dieser Erfolg spaltet unserere Familie in zwei Sorten Menschen:
Rhabarberfans und Rhabarberfeinde.
Hier folgt ein neues Rezept für die Freunde des Rhabarbers:
Rhabarberschnee
1kg fertig geputzter Rhabarber in kleine Stücke geschnitten, bevorzugt eine rote Sorte
300 g Zucker und das Mark einer Vanillestange
600 ml Süße Sahne
drei bis vier feste Karamellbonbons
Den Rhabarber mit dem Zucker und der Vanillestange in eine ofenfeste Form geben und mit Alufolie abgedeckt 50 Min im Backofen bei 175 °C köcheln lassen. Anschließend den Sirup in einem Topf auffangen, das Fruchtmus pürieren und abkühlen lassen. (Wer mag, kann jetzt von diesem Sirup etwa ein Drittel abnehmen und später mit Sprudel oder Prosecco auffüllen, für wahre Fans sehr lecker!) Den Inhalt des Topfes auf die Hälfte einkochen und ebenfalls abkühlen lassen.
Die Sahne steif schlagen. Das Püree und zwei Drittel des Sirups strudelförmig unter die Sahne ziehen, in Schälchen füllen und mit den zerkleinerten Bonbons bestreut noch mindestens zwei Stunden im Kühlschrank stehen lassen. Vor dem Servieren den restlichen Sirup zu den Portionen geben und eventuell mit einen Blatt Zitronenmelisse oder Waldmeister garnieren. Guten Appetit!