Im Garten schimmern überall Eiskristalle. Nicht nur bei uns beginnt der Plätzenbackmarathon. Ein neues Haustier kommt in Bremanger zur Familie und unser kleiner Kreis besucht unseren Lieblingsweihnachtsmarkt in Schlitz.
Jedes Jahr testen wir eine neue Plätzchensorte. Diesmal habe ich mich via Instagram inspirieren lassen und Feenküsse nach dem Rezept von einfachbacken.de ausprobiert. Sehr empfehlenswert! Sie dürfen nächstes Jahr wieder gebacken werden
Ein neuer Baum leuchtet im Nebengebäude in der Adventszeit. Die Arbeiten im Häuschen gehen weiter, die Küche ist fast fertig …und schon ist es an der Zeit, das Haus weihnachtlich zu schmücken und für Ernst, endlich in Rente zu gehen. Der Baum wird ins neue „Weihnachtszimmer“ umgeräumt. Nachbarn und Freunde. werden mit unseren Give-aways bedacht. Am ersten Weihnachtstag trifft man sich – wie gewohnt – bei uns und wir kümmern uns um das Auspacken der vielen Geschenke, die Enkelschar und das große Essen.
Der November beginnt sehr arbeitsreich mit Boden verlegen im Häuschen, helfenden Gästen am ersten Wochenende und der Zubereitung von Nussecken, dem letzten normalen Gebäck, bevor die Weihnachtsplätzchen-Saison startet… Wie üblich ist es um diese Jahreszeit nur neblig bei uns. Aber: Auf unserer Bucket List steht immer noch der Besuch des höchsten Gipfels von Deutschland, dort soll jeden Tag in der nächsten Woche die Sonne scheinen. Das werden wir spontan überprüfen.
Wir haben gebau den richtigen Zeitpunkt erwischt, überall Sonne auf den Bergen und leckeres Essen. Die Hundchen waren natürlich auch mit.
Zunächst haben wir uns für das Experiment einer veganen Woche entschieden mit leckeren Gemüse- und Pilzgerichten. Mit dem Resümee, dass vegetarisches Essen die bessere Variante für uns darstellt, da wir mit der Zusammensetzung der Milchersatzprodukte nicht so einverstanden waren und sind. Champagne- Problems.
Schön an diesem Oktober war, dass wir mehrfach so viele Speisepilze gefunden haben und eine richtige Strecke auf der Küchentheke legen konnten. Natürlich hatten wir auch mehrfach Besuch darunter von „meinem“ legendären Damenkränzchen… und da gab es zum Mittagskaffee einen sächsischen Käsekuchen.
Die Zutaten für den Hefeteig vermischen und mit dem Rührgerät fünf Minuten kräftig mit dem Knethaken bearbeiten. Eine Stunde im warmen Zimmer gehen lassen. Anschließend mit der Hand kurz durchkneten und dann über Nacht im Kühlschrank oder Keller ruhen lassen.
Am nächsten Morgen den Backofen auf 175° Grad Ober und Unterhitze vorheizen, den Teig wieder kurz durchkneten und auf einem Backpapier ausrollen. Auf einem tiefen Backblech gehen lassen und inzwischen die Füllung und die Streusel zubereiten.
Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten den Kuchen weiter zu verarbeiten:
1. Auf dem tiefen Blech wird die Füllung auf den ausgerollten Boden gestrichen, zur Hälfte werden Rosinen bzw. Cranberrys auf die Füllung verteilt, so können die Rosinenliebhaber und die Rosinenhasser gemeinsam diesen Kuchen genießen. Dann fehlen nur noch die Streusel und der Käsekuchen wird etwa 30 bis 35 Minuten gebacken.
2. Variante in einer runden oder eckigen Springform: Springform für den Teig vorbereiten, indem sie mit Butter oder Backpapier ausgekleidet wird. Jetzt den flach ausgerollten Teig mit dem Backpapier wieder auf die Arbeitsfläche ziehen. Anschließend die Quarkauflage auf den Teig streichen und mit Rosinen hälftig bestreuen. Nun den Teig vorsichtig von der breiteren Seite aufrollen. Von der Rolle ca. fünf Zentimeter breite Teile abschneiden und mit der offenen Seite nach unten zügig eventuell mit einem Pfannenwender unterstützt in die Springform setzen, etwas darauf achten, dass die Rosinenabschnitte zusammen auf eine Seite der Form gesetzt werden. Jetzt noch die Streusel obendrauf geben und alles für gut 40 Minuten in den Backofen geben.
Wer möchte, kann die Rosinen oder auch die Streusel ganz weglassen. Der Kuchen lässt sich selbstverständlich auch mit einer üblichen Gehzeit über Mittag zubereiten. Guten Appetit!
Bei uns und auch im hohen Norden wird in den Nebengebäuden gearbeitet, sodass zusätzlicher Platz entsteht. Das Gästehaus wird schon seit ein paar Monaten von Grund aus renoviert und mittlerweile kleben die ersten Tapeten und ein paar neue Möbel sind schon eingezogen. Jetzt aber machen wir eine Pause und bereiten uns auf unseren Kurzurlaub im November vor.
… und Polarlichter gab es auch wieder bei uns in diesem Monat.